ego.-WISSEN – Existenzgründerqualifizierung in der Stadt Halle (Saale)

Der Technologiepark Weinberg Campus begleitet im Rahmen des Projektes ego.-WISSEN Gründerinnen und Gründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Dazu finden Qualifizierungskurse für Existenzgründer und Jungunternehmer in Zusammenarbeit mit der Hoffmann & Partner Fortbildung und Beratung GmbH Halle statt.

Durch die langjährige Erfahrung in der Begleitung von Existenzgründungen werden bedarfsgerecht Inhalte vermittelt, die Vorgründern den Start in die Selbstständigkeit erleichtern und Jungunternehmer beim Optimieren und Ausbauen bestehender Strukturen unterstützen.

Förderung

Aufgrund der Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt und die Europäische Union entstehen bei der Teilnahme an den Qualifizierungskursen keine Kosten für die Gründerinnen und Gründer.

Vorgründungsqualifizierung

Die Qualifizierung vor der Gründung dient dazu, die Teilnehmer bei der Erarbeitung des Businessplans zu unterstützen.

Von der Formulierung der Geschäftsidee, der Einordnung in den Markt, der Identifikation einer geeigneten Rechtsform und von Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zum Abstecken von Chancen und Risiken werden Sie bestmöglich mit relevanten Informationen rund um das Thema ‚Gründung und Selbständigkeit‘ versorgt.

Start nächster Kurs:
Montag, 13. Mai 2019 - Der Kurs findet jeweils montags und dienstags über einen Zeitraum von 4 Wochen (mit insgesamt 60 Kursstunden) statt.

Weitere Kurse:
Dienstag, 10. September 2019 - Der Kurs findet jeweils dienstags und mittwochs über einen Zeitraum von 4 Wochen (mit insgesamt 60 Kursstunden) statt.

Weitere Termine sind in Planung.

Eine Zusammenstellung der Zugangsvoraussetzungen finden Sie im Downloadbereich.

Downloads

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gern telefonisch, per E-Mail oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Nachgründungsqualifizierung

In der Qualifizierung nach der Gründung erhalten die Teilnehmer zahlreiche Tipps, um die Herausforderungen der Selbstständigkeit zu bewältigen.

Themen wie Buchführung, Einkommens- und Gewerbesteuer, Rechnungslegung, Vertragsrecht, Marketingstrategien, Vertriebswege, Kalkulation, Controlling oder das Führen von Verkaufs- bzw. Kundengesprächen sind für alle Existenzgründer und Jungunternehmer relevant.

Damit Sie sich auf das, was Sie als Unternehmer ausmacht, konzentrieren können, unterstützen wir Sie dabei, grundlegende betriebswirtschaftliche Fähigkeiten routiniert anwenden zu können.

Aktueller Kurs:
seit Mittwoch, 20. Februar 2019 - Der Kurs findet jeweils mittwochs über einen Zeitraum von 25 Wochen (mit insgesamt 200 Kursstunden) statt.

Start nächster Kurs:
Montag, 17. Juni 2019 - Der Kurs findet jeweils montags über einen Zeitraum von 25 Wochen (mit insgesamt 200 Kursstunden) statt.

Weitere Termine sind in Planung.

Für die Nachgründungsqualifizierung wird eine Zuwendung in Höhe von bis zu 100,00 € je 8 absolvierter Qualifizierungsstunden gewährt. Teilnehmer, die an der Qualifizierung in der Nachgründungsphase teilnehmen und Arbeitslosengeld II beziehen, erhalten eine Zuwendung in Höhe von 25,00 € je 8 absolvierter Qualifizierungsstunden. 

Eine Zusammenstellung der Zugangsvoraussetzungen finden Sie im Downloadbereich.

Downloads

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gern telefonisch, per E-Mail oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen

Bis wann kann ich mich für einen Kurs anmelden?

Nach Möglichkeit sollten Sie sich so früh wie möglich mit uns in Verbindung setzen, damit wir Sie im Rahmen der Planung und Organisation der Qualifizierungskurse entsprechend berücksichtigen können.

Eine rechtzeitige Kontaktaufnahme gewährleistet zudem, dass wir Sie im Fall der Auslastung eines (laufenden) Kurses direkt für einen der Folgekurse vormerken können.

Zudem trägt eine frühzeitige Kontaktaufnahme dazu bei, dass Sie ausreichend Zeit haben, alle relevanten Unterlagen zu erbringen. Diese sollten bestenfalls bis zu 2 Wochen vor Kursbeginn vollständig bei uns eingereicht werden. Gern unterstützen wir Sie dabei.

Was ist eine fachkundige Stellungnahme bzw. Tragfähigkeitsprüfung, wer benötigt und wer erteilt diese?

Gründerinnen und Gründer, die einen Gründungszuschuss beantragen möchten, benötigen eine fachkundige Stellungnahme zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit. Dabei handelt es sich um eine Bestätigung, dass ein Gründungsvorhaben auch zukünftig tragfähig sein wird, d. h. unter aktuellen wirtschaftlichen Gegebenheiten am Markt bestehen kann.

Da Sie im Rahmen einer Teilnahme an der Gründungsqualifizierung öffentliche Finanzhilfen beziehen, muss die Nachhaltigkeit Ihres Vorhabens nachgewiesen werden.
 
Kammern (Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer), Kreditinstitute, Hochschulgründernetzwerke (Univations, Gründerservice) oder Fachverbände führen Stellungnahmen zur Tragfähigkeit von Existenzgründungsvorhaben durch.

Tipp: Fragen Sie rechtzeitig bei der für Sie zuständigen Stelle nach und halten Sie aktuelle Unterlagen (Lebenslauf, Unternehmens- sowie Finanzplanung) für die Beantragung bereit. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie u. a. auf der Homepage der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau.

Was ist eine De-minimis-Erklärung?

Die Teilnahme an den angebotenen Qualifizierungskursen ist für Sie kostenfrei.

Allerdings entstehen der TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH, dem Bildungsträger sowie anderen Beteiligten Kosten, die zum einen vom Land Sachsen-Anhalt und zum anderen vom Europäischen Sozialfond getragen werden.

Durch eine Teilnahme an den Qualifizierungskursen nehmen Sie folglich Fördergelder in Anspruch, welche als sogenannte De-minimis-Beihilfen bezeichnet werden.

Durch den Erhalt dieser Beihilfen erhalten Sie - im Vergleich zu anderen Unternehmen, welche keine Förderung beanspruchen - einen sogenannten ‚geldwerten Vorteil‘. Dieser ist auf eine maximale Höhe festgelegt, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten und zugleich eine Wettbewerbsverzerrung zu verhindern.

Um nachzuvollziehen zu können, wieviel Fördergelder ein Unternehmen bereits in Anspruch genommen hat, wird die jeweilige Fördergeldsumme in einer De-minimis-Erklärung dokumentiert. Darin sind alle De-minimis-Beihilfen aufzuführen, welche in den letzten 3 Jahren in Anspruch genommen wurden. So können Fördergeldgeber prüfen, ob die Höchstgrenze von 200.000,00 € durch ein Unternehmen bereits ausgeschöpft wurde bzw. ob ein Anspruch auf weitere Förderungen besteht.

Die De-minimis-Erklärung ist 10 Jahre aufzubewahren.

 

Ihre Frage war nicht dabei? Rufen Sie uns gern jederzeit an.

Das sind unsere Teilnehmer

Theresa Hayessen - Eventlocation Rittergut Etzdorf (Teutschenthal-Etzdorf)

Sie sind nun seit gut einem Jahr selbstständig. Warum sind Sie den Weg in die Selbstständigkeit gegangen?

Wir sind im April 2017 auf den Landwirtschaftlichen Betrieb meines Mannes in Etzdorf gezogen. Er hat diesen 2016 von seinen Eltern übergeben bekommen. Meine Arbeit in Leipzig (Immobilienprojektentwicklung) konnte ich von hier aus, mit zwei Kindern, nicht mehr ausüben. Da unser neues Zuhause so viel Potential hat, habe ich mir zum Ziel gesetzt, die ungenutzten Räumlichkeiten und Gebäude wieder mit neuem Leben zu füllen, zum Lebensunterhalt meiner Familie beizutragen und einen kulturellen Beitrag in der Region zu leisten. Sich in einem solchen Anwesen einzuigeln bringt niemandem etwas. Meine Vision ist es, hier etwas entstehen zu lassen, von dem die Region und wir profitieren können. Um unabhängig arbeiten zu können, habe ich mich gesondert vom Landwirtschaftlichen Betrieb selbstständig gemacht. So können wir die Landwirtschaft und die Vermietung und den Eventbereich gut trennen. Jeder hat seinen Bereich und seine Aufgaben. Das funktioniert sehr gut.

Ihr historisches Rittergut wirkt sehr authentisch und birgt offensichtlich reichlich Potential viele großartige, innovative Ideen umzusetzen. Welche Leistungen bieten Sie konkret an?

Das Rittergut birgt tatsächlich viel Potential. Besucher erwähnen immer die besondere Atmosphäre hier auf dem Hof. Man taucht in eine ganz andere Welt ein, sobald man durch die Allee zum Rittergut fährt. Hier ist man fern vom Alltagsstress und Lärm. Das macht den Ort so authentisch. Derzeit bieten wir zwei Ferienwohnungen im historischen Gutshaus an. Uns besuchen Gäste aus der ganzen Welt. Im Herrenhaus (1906) können Hochzeitspaare standesamtlich heiraten, ihren Empfang abhalten und später in unserer Eventscheune, die im Sommer fertig sein wird, ihr Fest feiern. Darüber hinaus bieten wir bereits kleineren Seminargruppen die Möglichkeit, hier zu übernachten und in den Räumlichkeiten zu tagen/zu arbeiten etc. Auf dem Hof selber gibt es eine Jagdschule, Stellplätze und in Zukunft auch Proberäume für Musiker und Bands.

Über das Jahr hinweg bieten wir selber Veranstaltungen wie das Hoffest und das Etzdorfer Bier-Verkostungs-Festival mit internationalen Brauern, Konzerte und Lesungen an. In Zukunft soll das Herrenhaus zu einem Seminarhaus umgestaltet werden. Hier finden Teams die Möglichkeit, in herrschaftlichen Räumen und inmitten der Natur produktiv zu arbeiten, zu gestalten und Teambuilding Maßnahmen durchzuführen. Quasi ein Äquivalent zu den hippen Co-Working Spaces und Retreat der Großstädte. Unsere Gäste finden hier die perfekte Kombination aus Freizeit und Arbeiten.  Der Saal im EG des Herrenhauses wird bereits als Eventlocation für unterschiedliche Formate genutzt. Die Anlage wurde bereits als Filmset und für Fotoshootings genutzt.

Hoffmann & Partner Fortbildung und Beratung GmbH Qualifizierungskurse für Existenzgründer in der Stadt Halle (Saale) an. Sie haben bereits an der Vorgründungsqualifizierung teilgenommen und absolvieren derzeit als Jungunternehmerin die Nachgründungsqualifizierung. Inwiefern hat Ihnen die Teilnahme an den Kursen bislang genutzt?

Vor der Gründung überwiegt die Unsicherheit. Alles ist neu und ich wusste nicht, wo ich anfangen sollte und was ich zu beachten habe. Ich hatte das große Glück, an dem Vorgründerkurs teilnehmen zu können. Hier habe ich zu jeglichen Themen dazugelernt und meinem Businessplan den Feinschliff gegeben. Mit diesem Wissen und den Unterlagen konnte ich den Gründerzuschuss beantragen und habe die Sicherheit gewonnen, die es für eine Neugründung benötigt. Darüber hinaus habe ich sehr gute Kontakte geknüpft. Wir stehen alle in engem Kontakt, tauschen uns aus und helfen uns in schwierigen Situationen. Derzeit belege ich den Nachgründerkurs. Hier habe ich ebenfalls wichtige und interessante Kontakte knüpfen können. Aus der Erfahrung des letzten Jahres, kann ich nun den Dozenten gezielte Fragen stellen und weiß, wo es noch hakt. Ich weiß zudem, dass ich auch das Netzwerk des TGZ jederzeit konsultieren kann, sollte es mal von Nöten sein.

Ina Müller
Projektmanagement

Tel.: +49 (0) 345 13 14 15-11

Fax: +49 (0) 345 13 14 15-03

E-Mail: mueller@tgz-halle.de

Petra Bönsch
Projektassistenz

Tel.: +49 (0) 345 13 14 15-07

Fax: +49 (0) 345 13 14 15-03

E-Mail: boensch@tgz-halle.de

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