DENKweit mit Doppelsieg beim IQ Innovationspreis

Die am Technologiepark Weinberg Campus ansässige DENKweit GmbH ist beim 15. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2019 gleich in zwei Kategorien als Sieger hervorgegangen. Das Team um CEO Dr. Dominik Lausch gewann sowohl in den Lokalen Wissenschaftspreis der Stadt Halle als auch den Cluster-Preis Automotive. Insgesamt wurden 155 innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beim diesjährigen IQ Preis eingereicht. Die meisten Bewerbungen stammen dabei aus Sachsen-Anhalt, auch die Zahl der bundesweit eingereichten Innovationen stieg auf ein Rekordniveau. Der Preis der Stadt Halle wurde unter anderem von Egbert Geier (Bürgermeister der Stadt Halle), Prof. Dr. Wolfgang Paul (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr. Ulf-Marten Schmieder (Geschäftsführer der TGZ Halle GmbH und Bio-Zentrum Halle GmbH) übergeben (siehe Bild).

Die DENKweit GmbH, eine Ausgründung aus dem Fraunhofer IMWS, wurde für ihre Lösung zur Messung der Stromstärke und -richtung in elektrischen Bauteilen ausgezeichnet. Denn mit der selbstlernenden Anomalieerkennung, die Abweichungen im Magnetfeld identifiziert und dadurch die genaue Lokalisation von Defekten im Bauteil ermöglicht, werden gleich mehrere Wachstumsmärkte adressiert. Einer davon ist der Bereich E-Mobilität. So hat die Zahl der neu zugelassenen E-Fahrzeuge 2018 weiltweit die 2 Millionen-Marke überschritten. In diesem Jahr rechnen Experten mit rund 2,7 Millionen verkauften E-Autos.

Umso wichtiger wird die Überwachung von Qualität und Sicherheit für die Herstellung und den Betrieb der Batteriezellen in E-Autos. Eine solche Lösung will DENKweit bis Ende 2019 realisieren. Zukünftig soll auch eine mobile Lösung für die Onboard-Überwachung der Ladezustände des Akkus im Fahrzeug dazukommen. Bereits im Einsatz sind zwei Produkte zur Qualitätskontrolle von Solarmodulen von der Herstellung bis zum laufenden Betrieb. Ein Inline-Gerät kann vollautomatisiert in der Produktion integriert werden und so defekte Module automatisc aussortieren. Mit einem Handgerät lassen sich installierte Solarmodule während des laufenden Betriebes überwachen, um so frühzeitig Defekte zu erkennen. Damit gibt die Innovation den Akteuren der weltweit wachsenden Photovoltaikbranche zusätzliche Sicherheit für ihre Investitionen.

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