Vom Hassel zum Time Square - Mit ‚STEP USA‘ an den Hotspot für Startups

Daniel Anderson ist Gründer und CEO von 3DQR, einem spannenden Startup mit Sitz am Magdeburger Hasselbachplatz, dass Augmented-Reality-Anwendungen entwickelt und vertreibt. Im März nahm Anderson als einer der ersten Sachsen-Anhaltischen Unternehmer an einem 5-tägigen Markterschließungsprogramm für deutsche Startups in New York City teil. Wir haben den Teilnehmer am AIMS-Projekt nach seinen Erfahrungen gefragt:

Herr Anderson, wie sind Sie auf das STEP-Programm der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer aufmerksam geworden?
Im September letzten Jahres besuchte ich in Halle (Saale) eine Veranstaltung des AIMS-Projektes, das AIMS-Camp „International vernetzt! – USA“. Dort sprach die Verantwortliche für das STEP-Programm, Andrea Diewald, über die Möglichkeit, die New Yorker Startup-Szene kennenzulernen und mit amerikanischen Mentoren zusammenzukommen. Das hat mich neugierig gemacht.

Und was hat Sie letztendlich motiviert teilzunehmen?
Wir hatten mit 3DQR zunächst grundsätzliches Interesse am amerikanischen Markt, noch keine konkreten Kontakte oder Geschäftsbeziehungen. Die vorgestellten Themen ‚Unternehmensgründung‘ in den Vereinigten Staaten oder ‚Steuern‘ klangen als Einstieg erst einmal sehr spannend.

Wie sah dann das Programm vor Ort aus?
Die fünf Tage in New York City waren sehr intensiv und überwältigend. Zum gemütlichen Sightseeing war, wie zu erwarten, keine Zeit. Wir haben hochkarätige Coaches für Themen wie Vertrieb, Marketing oder Buchhaltung kennengelernt, und ich konnte mein persönliches Netzwerk enorm erweitern. Ich denke, dass ist einer der wichtigsten Effekte dieser Reise.

Würden Sie das STEP-Programm anderen Startups empfehlen?
Grundsätzlich auf jeden Fall. Allerdings denke ich, dass es im unmittelbaren zeitlichen Umfeld einer Gründung noch zu früh dafür ist. 3DQR ist jetzt seit zweieinhalb Jahren am Markt und der Schritt in internationale Märkte kommt für uns zum jetzigen Zeitpunkt gerade richtig.

Was sind Ihre wichtigsten Learnings aus der Reise?
Neben dem genannten positiven Effekt für das Netzwerk scheint mir der erste Schritt in den amerikanischen Markt, konkret die Unternehmensgründung in den Vereinigten Staaten, nach den gemachten Erfahrungen nun gar nicht mehr so kompliziert oder weit entfernt. Und darüber hinaus kann ich jedem Unternehmer, der in den amerikanischen Markt will, nur empfehlen, direkt vor Ort zu sein, mit den Leuten zu sprechen und die Atmosphäre zu spüren. DAS macht den Riesenunterschied!

Danke, Herr Anderson!

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