Fachgebiet "Biologie"

Das Süßeempfinden des Menschen (Schüler experimentieren)

Das Süßeempfinden des Menschen

Lenja Charlott Bernert (13 Jahre) und Lena Kagelmann (12 Jahre)
Rudolf-Hildebrand-Gymnasium, Stendal

Wir wollen einer Personengruppe Zuckerwasser mit einer unterschiedlichen Grammzahl an Zucker oder Süßungsmitteln probieren lassen und herausfinden, ab wie viel Gramm Zucker der Mensch es als süß empfindet, Messwerte nehmen und dokumentieren.

Hunger in der ersten Stunde? (Schüler experimentieren)

Hunger in der ersten Stunde?

Mika Dreiling (13 Jahre), Jason Aust (13 Jahre), Anna Adam (13 Jahre)
GutsMuths-Gymnasium, Quedlinburg

Wir haben gehört, dass viele Schülerinnen und Schüler vor dem Unterricht nicht frühstücken. Wir sind der Meinung, dass dies die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit im Unterricht negativ beeinflusst. Doch ist das wirklich so? Um dies herauszufinden, testen wir in jeweils zwei Wochen den Schulstart ohne Frühstück, den Schulstart mit gesundem Frühstück und den Schulstart mit ungesundem Frühstück. Erst nach den ersten zwei Unterrichtsstunden wollen wir wie gewohnt das zweite Frühstück einnehmen. Wir werden unsere Empfindungen notieren und auswerten.

Agar Agar: Von den Algen zum Geschirr (Schüler experimentieren)

Agar Agar: Von den Algen zum Geschirr

Nikita Shirobokov (12 Jahre), Duc Anh Le Hong (12 Jahre)
Georg-Cantor-Gymnasium, Halle (Saale)

Aus dem Internet erfuhren wir, dass es möglich ist, aus dem Algeninhaltsstoff Agar Agar Geschirr herzustellen. Das fanden wir toll, da hier ein Ersatz von Plastik möglich war. Außerdem verrottet solch ein Naturprodukt nach Gebrauch problemlos. Ein Rezept, wieviel käufliches Agarpulver mit wieviel Wasser gemischt werden muss fanden wir aber nicht. Somit musste experimentell die richtige Wasser-Agarpulver-Mischung ausprobiert werden, die nach dem Aufkochen in vorbereitete Formen gegossen wurde und im Kühlschrank erstarrte. Wir stellten Becher, kleine und größere Schalen aus Agar her und färbten sie mit Lebensmittelfarbe an.

Wechselkandidaten des Weizens – Eine Antwort auf den Klimawandel? (Jugend forscht)

Wechselkandidaten des Weizens – Eine Antwort auf den Klimawandel?

Paul Lünenborg (14 Jahre), Ökumenisches Domgymnasium, Magdeburg
Amelie Dybus (15 Jahre), Landesschule Pforta, Naumburg (Saale)

Winterweizen, eines der wichtigsten Brotgetreide, benötigt die kalten Temperaturen im Winter für die Bildung der Ähren. Durch den Klimawandel werden die Winter milder und es ist fraglich, ob auch zukünftig die heutigen Hochleistungssorten die erwarteten Erträge bringen werden. Sommerweizensorten haben durch die kürzere Vegetationsperiode geringere Erträge. Unser Projekt beschäftigt sich mit der Frage, was eigentlich mit genetisch noch nicht zugeordneten Wechselweizensorten der Genbank ist. Mit genetischen Markern können diese unterschieden werden. Beim Sommerweizen ist mindestens eins der drei Vernalisationsgene dominant, beim Winterweizen sind alle drei Vernalisationsgene rezessiv. In diesem Jahr haben wir die Daten aus den molekularbiologischen Experimenten von 2019 mit den Boniturdaten von Herbst- und Frühjahrsaussaaten verglichen und Weizensorten, die vorteilhafte Eigenschaften für die Landwirtschaft haben, identifiziert.

Evolution des Bakteriums Acinetobacter baumannii durch horizontalen Gentransfer (Jugend forscht)

Evolution des Bakteriums Acinetobacter baumannii durch horizontalen Gentransfer

Julia Kösterke (18 Jahre)
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium, Wernigerode

Ich untersuchte zehn Genom-Datensätze von Acinetobacter baumannii Stämmen, die an der Holtemme um Wernigerode isoliert wurden. Zwischen diesen sequenzierten Isolaten wurde mittels bioinformatischer Software Übereinstimmungen von Genen gesucht, die Hinweise auf horizontal übertragene Gene sein könnten. Dabei stellte ich mir die Frage, wie der Austausch von Genen stattgefunden haben könnte und legte Kriterien für mögliche Ereignisse des Austausches mittels horizontalem Gentransfer (HGT) fest. Drei Ereignisse wurden ausgesucht und in der Arbeit analysiert, inwiefern Evidenzen für HGT-Ereignisse vorliegen.

Myofasziale Leitbahnen und ihre Bedeutung für die Sportmedizin und Bewegungstherapie (Jugend forscht)

Myofasziale Leitbahnen und ihre Bedeutung für die Sportmedizin und Bewegungstherapie

Simon Kohnke (18 Jahre)
Elisabeth-Gymnasium, Halle (Saale)

Das fasziale Bindegewebe umspannt den gesamten Körper und ist elementar für viele Körperfunktionen. Besonders im Fokus meiner Arbeit steht die myofasziale Leitbahn des Rückens, die sogenannte "Oberflächliche Rückenlinie" (ORL). Sie ist maßgeblich an dem aufrechten Stand (M. rector spinae) sowie dem Gehen beteiligt bzw. ermöglicht diese. Darüber hinaus gehört die ORL zu den Hauptursachen des weiterverbreiteten Symptoms Rückenschmerz. Im Zuge meines Projektes werden verschiedene Therapiemöglichkeiten beleuchtet. Auf die Drucktherapie mit der Faszienrolle wird im Besonderen eingegangen. Dafür wende ich ein entwickeltes Programm auf eine Probandengruppe an und erfasse physiologische Veränderungen sowie das gesamtheitliche Befinden der Probanden. Daraus ergibt sich ein Resultat für die Wirksamkeit der Faszienrollen-Therapie sowie die Bedeutung der ORL.

Ansprechpartnerin

Ina Müller

Tel.: +49 (0) 345 13 14 15-11
Fax: +49 (0) 345 13 14 15-03

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