Fachgebiet "Geo- und Raumwissenschaften"

Verdurstet der Wald? (Schüler experimentieren)

Verdurstet der Wald?

Laurin Schmidt (12 Jahre), Bruno Loeser (12 Jahre)
GutsMuths-Gymnasium, Quedlinburg

Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, weil wir bei uns im Harz und in Quedlinburg immer mehr absterbende Bäume sehen. Wir fragen uns, weshalb sie absterben. Hat es etwas mit dem Regen zu tun? In diesem Jahr hat es doch öfter geregnet. Wir erforschen, wie weit das Regenwasser auf unterschiedlichen Böden einsickert und welcher Regen am günstigsten für die Versorgung der Bäume ist. Wir vergleichen unsere Ergebnisse mit dem Wasserbedarf von einheimischen Bäumen und ziehen Schlüsse daraus.

Lichtverschmutzung in Halle (Schüler experimentieren)

Lichtverschmutzung in Halle

Yannik Friedrich (12 Jahre), Fars Dawit (12 Jahre)
Gymnasium Südstadt, Halle (Saale)

Wir sind in der Schule auf "Jugend forscht" aufmerksam geworden. Unser betreuender Lehrer hat uns das Thema "Lichtverschmutzung" empfohlen. Wir sind sehr an der Natur interessiert und wollen die Auswirkungen der Lichtverschmutzung untersuchen. Dazu werden wir den dunkelsten Ort in Halle suchen und befragen unsere Freunde und Familie, wie sie das viele Licht in der halleschen Nacht empfinden.

Der größte Diamant des Universums (Jugend forscht)

Der größte Diamant des Universums

Charlotte Rieger (17 Jahre)
Gymnasium Martineum, Halberstadt

In diesem Projekt wird der größtmögliche Diamant des Universums berechnet auf Grundlage des Einschichtmodells eines Planeten. In der früheren Arbeit Jakob Bückings wurde die Temperatur als konstant angenommen und dann mit Hilfe temperaturunabhängiger Zustandsgleichungen sowie des Runge-Kutta-Verfahrens 4.Ordnung die jeweiligen Masse-Radius-Relationen der Exoplaneten berechnet. Für den Innendruck, bei dem Kohlenstoff gerade noch im Diamantzustand vorliegt, wurden Masse und Radius berechnet, denn dies ist der größte Diamant des Universums, bei T=0K. In meiner Fortsetzung des Projekts nutze ich eine bessere, aber auch aufwändigere Zustandsgleichung für Diamant und beziehe auch die Temperatur in die Berechnungen mit ein. Dazu lege ich eine Linie konstanter Entropie fest und erstelle wieder die Masse-Radius-Relationen des größten Diamanten. Das Einbeziehen der Temperatur ermöglicht eine genauere und wahrscheinlichere Berechnung dieses fiktiven Exoplanetens.

Festgeklebt und eingeschlossen für die Ewigkeit II - Pollen in Bitterfelder Bernstein (Jugend forscht)

Festgeklebt und eingeschlossen für die Ewigkeit II - Pollen in Bitterfelder Bernstein

Inga Lovisa Endtmann (15 Jahre)
Georg-Cantor-Gymnasium, Halle (Saale)

Der Bernstein aus dem Tagebau Goitsche bei Bitterfeld ist für seinen Reichtum an tierischen Einschlüssen bekannt. Nur 2,5 % aller Inklusen sind pflanzliche Reste. Noch seltener wird aber von in Bernstein eingeschlossenen Pollenkörnern berichtet. Dabei dienen Pollenkörner oftmals als Leitfossilien. Mit ihrer Hilfe ließe sich das bis heute umstrittene Alter der Bitterfelder Bernsteine zeitlich besser fixieren. Daher möchte ich Pollen in Bernstein suchen und soweit wie möglich bestimmen. Dabei werde ich Dünn- und Dickschliffe von Bernstein mit verschiedenen mikroskopischen Verfahren untersuchen. Mit Hilfe von organischen Lösungsmitteln soll Bernstein aufgelöst werden, um Pollenkörner anzureichern.

Bau und Erprobung eines Fluoreszenzphotometers für hydrologische Anwendungen (Jugend forscht)

Bau und Erprobung eines Fluoreszenzphotometers für hydrologische Anwendungen

Martin Rauch (18 Jahre)
Gymnasium Südstadt, Halle (Saale)

Um ein Fließgewässersystem nach hydrologischen Gesichtspunkten untersuchen zu können, wird dem Wasser in Markierungsversuchen ein sogenannter Tracer, häufig der ungiftige Fluoreszenzfarbstoff Uranin, zugesetzt. Bislang war es notwendig, die Wasserproben der Markierungsversuche mit aufwändigen Methoden im Labor zu untersuchen. Das Projekt erarbeitet und testet ein tragbares, preisgünstiges und stromnetzunabhängiges Gerät, welches die Durchführung von Markierungsversuchen stark erleichtert. Es verfügt über eine automatische Messwerterfassung sowie Einrichtungen zur selbstständigen Probenentnahme und wurde in-situ getestet.

Ansprechpartnerin

Ina Müller

Tel.: +49 (0) 345 13 14 15-11
Fax: +49 (0) 345 13 14 15-03

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